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Es war...

... eigentlich ganz cool bei ihm. Er war überaus freundlich und höflich und konnte meinen Wunsch nach Weiterbildung verstehen. Ja, er wollte mich sogar unterstützen und hat mit mir zusammen überlegt, wie wir es hinbekommen können, dass ich weiter mein Geld bekomme. Ich muss zugeben, ich bin darüber sehr überrascht. Ich hatte so viele Horrorgeschichten über diesen launischen alten Greis gehört. Meine Theorie ist ja, dass die Dicken zusammen halten. Dicker Bauch sitzt dickem Bauch gegenüber. Da war wahrscheinlich sofort Sympathie von ihm da. Dieses arme, dicke Mädchen, muss doch auch mal ne Chance im Leben bekommen. Naja, ich bin also völlig beschwingt mit dieser tollen Nachricht und meine neu aufkeimenden Hoffnung dann zu der Stationsleitung gegangen. Sie hatte weniger gute Laune. Naja, ich hab ihr also enthusiastisch von der tollen Neuigkeit erzählt und war richtig glücklich. Zumindest ganze 2 Minuten. Ihr hatte ich nämlich schon erzählt, dass ich plane zu studieren oder mir auch eine andere Arbeit suche. Schließlich wollte ich fair sein und ehrlich wie ich bin, wollte ich auch nichts verschweigen. Tja, sie hat mir dann also berichtet, dass sie keine Möglichkeit sieht mich im August freizustellen. Zu viele Mitarbeiter wären im Urlaub und das könnte sie nicht verantworten. Das Gespräch drohte zu eskalieren. Sie fühlte sich von mir bedroht und unter Druck gesetzt. Eine Lösung hatte sie nicht parat. Ich war perplex und enttäuscht. Gott sei dank musste ich abbrechen, weil ich Spätdienst hatte. Also bin ich gegangen, nachdem ich sie gebeten habe, eine Lösung zu finden. Seitdem sind nun 3 Tage vergangen.Ich hatte das unglaubliche Glück, nun mit dieser Frau die nächsten Tage arbeiten zu müssen. Ihre Laune war unerträglich. Sie hat mich mehrmals vor den Kollegen angeschrien und ich konnte nichts, rein gar nichts mehr richtig machen. Also hab ich für mich einen Entschluss gefasst. Ich werde ab 1.08. reduzieren. Jahwohl. Naja, es gibt dabei nur noch ein kleines Problem. Ich muss den Antrag zur Teilzeitarbeit bereits morgen abgeben. Tja, und da ich nun mal umsichtig bin, hab ich dann also versucht die letzten beide Tage mit ihr zu sprechen. Aber allein, wenn ich erwähnt habe, dass ich reden will, hat sie abgeblockt. Aber ich hab mitbekommen, dass sie morgen mit dem Pflegedirektor wegen mir einen Termin hat. Also hab ich sie an ihrem Dienstende angerufen und wollte ihr meine Entscheidung mitteilen. Ich habe sie gehört. Nein, sie will nicht mit mir reden. Es gibt im Moment nichts zu bereden. Sie will ihr Ruhe von diesem Thema haben. Also hab ich es der Stellvertretung am Telefon mitgeteilt. Diese war ebenso unfreundlich und unkooperativ.Der Zeitpunkt sei schlecht. Natürlich war der Zeitpunkt schlecht. Aber ich muss morgen diesen beschissenen Antrag abgeben, ich kann also nicht mehr länger warten. Oh man. Ich war so wütend und hab schon wieder die Taschentuch Industrie fördern müssen.Tränen vor Wut, Kummer und aus Sorge das falsche zu tun. Ich fühle mich absolut miserabel und schlecht.Wie ein Schwerverbrecher. Es ist doch so ungerecht, dass, wenn ich einmal nach mir schaue es so ein großes Problem für andere darstellt. Am liebsten würde ich Hausi anrufen. Aber natürlich darf ich das nicht. Nur keine Schwäche zeigen. Angeblich geht es mir doch richtig gut. Auch das ist ungerecht. Ich darf keine Emotionen zeigen, sonst werde ich wieder als krank bezeichnet. Unverschämt. Ich versuch jetzt zu schlafen. Morgen muss ich den Antrag abgeben. Hoffentlich ist mein Verbündeter, neuer dicker Freund dann auch noch so nett zu mir.Gute Nacht Zzzzz

29.4.16 00:24

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