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Über

Mein Weg aus der Abhängigkeit von Schokolade und Chips aufgrund unerwiderter Liebe

Alter: 28
 


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Wenn ich mal groß bin...:
ich glaube nicht, dass ich noch wachse, aber wenn doch, dann werde ich vor Freude singend durch den Supermarkt hüpfen und nur Artikel aus den obersten Regalen einkaufen.

Ich liebe...:
ihn

Ich grüße...:
Max, mein treuerste Teddy



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Blog

der erste Schritt ist getand

Ich hab es getan, tiki hat sich für ein Medizinstudium beworben. Puh, es fühlt sich komisch an. Ich hasse den Schichtdienst und ich rege mich täglich über unser Gesundheitssystem auf, aber trotzdem habe ich mich für Medizin entschieden und beworben. Oh man. Ich bin echt so ne Nudel. Hoffentlich bricht Hausi sein Studium nicht ab. Das wäre schrecklich. Gestern waren die Gedanken an ihn wieder ziemlich intensiv. Wobei ich sagen muss, dass ich eindeutig Fortschritte machen. Ich glaub ich bin auf einem guten Weg mich vollständig zu entlieben. Allerdings hatte ich heute morgen wieder einen kleinen Rückschritt. Ich hab ihm geschrieben. Aber ich hab einen guten Grund. Ich besitze schließlich noch sein Saunatuch und das will er ganz bestimmt wieder zurück haben. Ich meine, wer würde das nicht zurück haben wollen? Ist schließlich sein schönes Tuch. Wir haben es zusammen gekauft. Er ist groß und hat auch einen großen Bauch, und da man(n) in der Sauna nackig ist, braucht man ein großes Tuch. Und so kam es, dass er es bei einem unseren zahlreichen Ausflügen unbedingt sofort kaufen musste. Bei unserem letzten Saunabesuch hatte ich ausversehen ein zu kleines Tuch eingepackt. So kam es, dass ich seins bekommen habe. Mein Hausi ist halt einfach ein Gentleman. Naja und danach hab ich es leider, ganz ausversehen eingepackt. Und nun liegt es seit 8 Wochen bei mir. Ich hab mich nur ganz selten dazu hinreißen lassen, es aus dem Schrank zu holen um mich damit zuzudecken. Meistens lag es schön zusammengefaltet zwischen meinen Handtüchern im Schrank. Und jetzt ist es so weit. Ich will es ihm zuück geben. Unsere Kommunikation lautete: "Hi, ich bring dir diese Woche dein Saunatuch vorbei. Weiß nur noch nicht genau wann." Seine Antwort: "A ok. Em ich bin ab Donnerstag aber wieder daheim". So, 10 Wörter sind das gerade mal. Aber ich fang trotzdem an diese zu interpretieren. Er ist ab Donnerstag wieder in seinem wohlbehütetem Elternhaus, welches er nach über 2 Jahren immer noch als sein "Daheim" bezeichnet. Das er mit dem Ende unserer Beziehung seine Freunde und alle seine Freizeitaktivitäten hier aufgegeben hat, ist nichts neues für mich. Dass er deshalb jeden freien Tag bei seiner Famile (insbesondere seiner Mutter) verbringt auch nicht. Dennoch stell ich mir die Frage, ob da vielleicht eine neue dahinter stecken könnte? Und wenn schon. Er ist ja schließlich seit 7 Monaten und 5 Tagen single, da kann er machen was er will. Er hat nicht gesagt, dass ich klingeln soll oder ob wir nen Kakao (ich mag kein Kaffee) trinken wollen. Aber es war ihm scheinbar wichtig, dass ich weiß, dass er ab Donnerstag nicht mehr in seiner Wohnung sein wird. Hach eigentlich ist das auch scheißegal. Er hat sich gegen mich entschieden und ich will schließlich auch nur das Saunatuch loswerden. Ich werde es in eine Plastiktüte von Aldi packen und in seinen Briefkasten quetschen. Irgendwie wird das da schon rein passen. Ich hab den Vormittag frei und weiß gerade nichts mit mir anzufangen. Ich hab entschieden, meine Wohnung nicht aufzuräumen und das neue Buch will ich im Moment auch nicht lesen. Nach 1 Stunde Gitarre spielen, sind meine Finger taub und mein Kopf brummt. Ich glaub ich schlaf noch eine Stunde bevor ich zum arbeiten gehe. Essen bzw kochen wäre natürlich auch noch möglich, aber dazu müsste ich erstmal Platz schaffen, dass ich an die Herdplatten und schließlich dann später an den Tisch sitzen kann. Das ist mir entschieden zu viel Arbeit. Also ist schlafen das Beste in meiner Situation gerade. Herrlich. Gute Nacht

2.5.16 11:22, kommentieren

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Es war...

... eigentlich ganz cool bei ihm. Er war überaus freundlich und höflich und konnte meinen Wunsch nach Weiterbildung verstehen. Ja, er wollte mich sogar unterstützen und hat mit mir zusammen überlegt, wie wir es hinbekommen können, dass ich weiter mein Geld bekomme. Ich muss zugeben, ich bin darüber sehr überrascht. Ich hatte so viele Horrorgeschichten über diesen launischen alten Greis gehört. Meine Theorie ist ja, dass die Dicken zusammen halten. Dicker Bauch sitzt dickem Bauch gegenüber. Da war wahrscheinlich sofort Sympathie von ihm da. Dieses arme, dicke Mädchen, muss doch auch mal ne Chance im Leben bekommen. Naja, ich bin also völlig beschwingt mit dieser tollen Nachricht und meine neu aufkeimenden Hoffnung dann zu der Stationsleitung gegangen. Sie hatte weniger gute Laune. Naja, ich hab ihr also enthusiastisch von der tollen Neuigkeit erzählt und war richtig glücklich. Zumindest ganze 2 Minuten. Ihr hatte ich nämlich schon erzählt, dass ich plane zu studieren oder mir auch eine andere Arbeit suche. Schließlich wollte ich fair sein und ehrlich wie ich bin, wollte ich auch nichts verschweigen. Tja, sie hat mir dann also berichtet, dass sie keine Möglichkeit sieht mich im August freizustellen. Zu viele Mitarbeiter wären im Urlaub und das könnte sie nicht verantworten. Das Gespräch drohte zu eskalieren. Sie fühlte sich von mir bedroht und unter Druck gesetzt. Eine Lösung hatte sie nicht parat. Ich war perplex und enttäuscht. Gott sei dank musste ich abbrechen, weil ich Spätdienst hatte. Also bin ich gegangen, nachdem ich sie gebeten habe, eine Lösung zu finden. Seitdem sind nun 3 Tage vergangen.Ich hatte das unglaubliche Glück, nun mit dieser Frau die nächsten Tage arbeiten zu müssen. Ihre Laune war unerträglich. Sie hat mich mehrmals vor den Kollegen angeschrien und ich konnte nichts, rein gar nichts mehr richtig machen. Also hab ich für mich einen Entschluss gefasst. Ich werde ab 1.08. reduzieren. Jahwohl. Naja, es gibt dabei nur noch ein kleines Problem. Ich muss den Antrag zur Teilzeitarbeit bereits morgen abgeben. Tja, und da ich nun mal umsichtig bin, hab ich dann also versucht die letzten beide Tage mit ihr zu sprechen. Aber allein, wenn ich erwähnt habe, dass ich reden will, hat sie abgeblockt. Aber ich hab mitbekommen, dass sie morgen mit dem Pflegedirektor wegen mir einen Termin hat. Also hab ich sie an ihrem Dienstende angerufen und wollte ihr meine Entscheidung mitteilen. Ich habe sie gehört. Nein, sie will nicht mit mir reden. Es gibt im Moment nichts zu bereden. Sie will ihr Ruhe von diesem Thema haben. Also hab ich es der Stellvertretung am Telefon mitgeteilt. Diese war ebenso unfreundlich und unkooperativ.Der Zeitpunkt sei schlecht. Natürlich war der Zeitpunkt schlecht. Aber ich muss morgen diesen beschissenen Antrag abgeben, ich kann also nicht mehr länger warten. Oh man. Ich war so wütend und hab schon wieder die Taschentuch Industrie fördern müssen.Tränen vor Wut, Kummer und aus Sorge das falsche zu tun. Ich fühle mich absolut miserabel und schlecht.Wie ein Schwerverbrecher. Es ist doch so ungerecht, dass, wenn ich einmal nach mir schaue es so ein großes Problem für andere darstellt. Am liebsten würde ich Hausi anrufen. Aber natürlich darf ich das nicht. Nur keine Schwäche zeigen. Angeblich geht es mir doch richtig gut. Auch das ist ungerecht. Ich darf keine Emotionen zeigen, sonst werde ich wieder als krank bezeichnet. Unverschämt. Ich versuch jetzt zu schlafen. Morgen muss ich den Antrag abgeben. Hoffentlich ist mein Verbündeter, neuer dicker Freund dann auch noch so nett zu mir.Gute Nacht Zzzzz

29.4.16 00:24, kommentieren